Jahresempfang des Fördervereins des Potsdam-Museums e.V.

Erfolgreiches Jahr 2025: Schenkungen und neues künstlerisches Vorhaben für 2026
Ein Porträt von Ute Samtleben - gemalt von Barbara Raetsch
© Wicke

„Ute S.“ von Barbara Raetsch, 1981, Öl auf Leinwand (c) Potsdam Museum, Foto: Markus Wicke

Beim Jahresempfang des Fördervereins des Potsdam Museum e. V. zog der Vorstandsvorsitzende Markus Wicke eine sehr positive Bilanz: Rund 60.000 Euro konnten für die Förderung vielfältiger Projekte des Museums eingeworben werden. 

Dazu zählen erfolgreiche Ausstellungen, wichtige Sammlungsankäufe und neue künstlerische Vorhaben. 

Großen Zuspruch erhielt die Sonderausstellung „Im Fluss. Die Freundschaftsinsel“, die im Mai und Juni 2025 über 6.000 Besucherinnen und Besucher anzog und in Kooperation mit den Freunden der Freundschaftsinsel realisiert wurde.
 
Mit dem Erwerb eines handschriftlichen Empfehlungsschreibens von Karl Hagemeister für Friedrich Leopold Prinz von Preußen (1895–1959) aus dem Jahr 1915 konnte die Hagemeister-Sammlung des Potsdam Museums (die zweitgrößte deutschlandweit) um ein besonderes Objekt bereichert werden.

Ein weiterer wichtiger Ankauf ist das eindrückliche Porträt der Potsdamer Galeristin, Journalistin und Bürgerrechtlerin Ute Samtleben, welches die kürzlich verstorbene Potsdamer Malerin Barbara Raetsch 1981 malte. Dieses bedeutende Zeugnis der Potsdamer Kunst- und Stadtgeschichte schenkte der Förderverein dem Museum beim Jahresempfang.

Besonders erfolgreich ist die 2024 gemeinsam mit dem Potsdam Museum gestartete PotsdamHistory App, die bereits über 12.500 Downloads verzeichnet. Neue Themenformate wie „Kunst im öffentlichen Raum“, „Potsdam in Farbe“ oder „50 Jahre Tatrawagen in Potsdam“ sowie Kooperationen mit namhaften Partnern stärken ihre Attraktivität weiter.

Ein Höhepunkt im Jahr 2026 wird das Projekt von Christopher Lehmpfuhl sein, der sich 2025/26 künstlerisch dem Alten Markt widmet und dessen Arbeiten vom 30.05. bis 25.10.2026 im Potsdam Museum ausgestellt werden.

Hannes Wittenberg, stellv. Direktor des Postdam Museum, dankte dem Förderverein ganz herzlich für die jahrelange Unterstützung des Museums, für die Schenkung des Gemäldes von Barbara Raetsch – und im Besonderen dem Vorstandvorsitzenden Markus Wicke für seine erfolgreiche Arbeit seit über 20 Jahren. Zum Dank überreichte ihm Hannes Wittenberg eine inzwischen sammlungswürdige Tasse, die viele Jahre zurück aus Kaffeeküche des Museums stammte.