Aktuelles

Gedenken zum 77. Jahrestag der Bombardierung Potsdams

In der Nacht des 14. April 1945 wurden binnen 36 Minuten weite Teile der Potsdamer Innenstadt durch einen Luftangriff der britischen Royal Air Force zerstört. Fast 1.600 Menschen kamen dabei ums Leben. Die sogenannte Nacht von Potsdam ist eine der größten Zäsuren in der Stadtgeschichte. Es war der erste und auch letzte große Luftangriff, den die Potsdamer Bevölkerung nach fast sechs Jahren Krieg erlebte. Noch immer sitzen die Erinnerungen bei den noch lebenden Zeitzeuginnen und Zeitzeugen tief, und die gegenwärtigen Bilder des Krieges aus der Ukraine rufen auch 77 Jahre später die eigenen Kriegserfahrungen und Eindrücke bei vielen wieder besonders wach und verleihen dem Gedenken eine außerordentliche Aktualität.

Spendenbitte für rätselhaftes Gemälde

Er war um die vorletzte Jahrhundertwende einer der bekanntesten Maler des Deutschen Kaiserreiches und unterhielt in seiner Neubabelsberger Villa am Griebnitzsee einen regen kulturellen und gesellschaftlichen Treffpunkt – und doch war bisher keines seiner Bilder in der Sammlung des Potsdam Museums vertreten. Die Rede ist vom Marine- und Landschaftsmaler Carl Saltzmann (1847 – 1923), aus dessen umfangreichem Werk der Förderverein des Potsdam-Museums kürzlich ein Ölgemälde für die städtische Sammlung erwerben konnte und für dessen Erwerb und Restaurierung wir nun gemeinsam um Spenden bitten.

Willkommen 2022!

Auch das Jahr, das hinter uns liegt, war kein einfaches. Es war aber trotz aller Einschränkungen auch ein intensives, interessantes, hoffentlich gesundes und überraschendes Jahr. Denn Corona hat uns und das Kulturleben immer noch fest im Griff und viele Begegnungen sind zurzeit leider immer noch nicht möglich. 2021 hat aber auch gezeigt, dass Impfen hilft und Herausforderungen nur gemeinsam gemeistert werden können. Machen Sie bitte mit: Lassen Sie sich impfen. Schützen Sie sich, andere und so auch die Kultur!

Ankauf von zwei Aquarellen von Valerie Wolffenstein

Norbert Blumert hat die Aquarelle wiederentdeckt, 2021
© Michael Lüder
Anlässlich des 130. Geburtstages der Berliner Künstlerin Valerie Wolffenstein konnte das Potsdam Museum zwei Werke der Künstlerin mit Potsdam Motiven erwerben. Valerie Wolffenstein, 1891 geboren, wuchs in einem christlich geprägten Haushalt jüdischer Herkunft auf. Bereits 1902 bekam das talentierte Mädchen privaten Zeichenunterricht. Als junge Künstlerin hielt sie sich von 1915-16 in Potsdam auf. In dieser Zeit entstanden die beiden Aquarelle

Erwerb einer fünfteiligen Werkgruppe aus der Serie „als die Soldaten Schäfer waren“ von der Künstlerin FRANEK für das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum hat fünf kleinformatige Gemälde der Serie „als die Soldaten Schäfer waren“ von der Künstlerin FRANEK für die hauseigene Sammlung erworben. Der Ankauf wurde von der Berliner Volksbank eG unterstützt. FRANEK, mit gebürtigem Namen Sabine Franek-Koch,ist seit 1968 regelmäßig in Ausstellungen vertreten, ihre Werke finden sich unter anderem in der Sammlung der Bundesrepublik Deutschland, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Kupferstichkabinett Berlin, in der Berlinischen Galerie, in dem Sprengel Museum Hannover, in der Kunsthalle Bremen sowie im Lahden Taidemuseo in Lahti, Finnland.

Veranstaltungen anlässlich 60 Jahre Mauerbau

Blick über die Mauer auf das Haus Neue Kreisstraße Ecke Stubenrauchstraße,
© Potsdam Museum
Anfang des Jahres hatte das Potsdam Museum einen Aufruf gestartet und um die Einsendungen von Briefen zum Thema Mauerbau am 13. August 1961 gebeten. Aus den vielen Einsendungen Potsdamer Stadt-Zeugen ist eine Publikation entstanden, die am 12. und 13. August in einer exklusiven Auflage anlässlich von zwei Veranstaltungen zum Mauerbau vorgestellt wird