Nach einer wertvollen Schenkung barocker Gläser durch den Förderverein des Potsdam-Museums e.V. hat das Museum seine Präsentation des Potsdamer Glases in der Ständigen Ausstellung erneuert.
Die kostbaren Gefäße – darunter das begehrten Goldrubinglas – wurden in der Potsdamer Glashütte im 17. und 18. Jahrhundert hergestellt.
Jetzt erstrahlen sie in der Stadtgeschichtlichen Ausstellung wie in einer Schatzkammer.
Markus Wicke, Vorsitzender des Fördervereins des Potsdam-Museums e.V., dankte dem Sammlerehepaar Franze im Namen des Vorstands für das Angebot, die über Jahre zusammengetragene Sammlung als Konvolut für das Museum erwerben zu können.
„Das ist ein großer Vertrauensbeweis gegenüber Verein und Museum. Wir bedanken uns auch bei den 26 Spenderinnen und Spendern aus den Reihen unseres Vereins, die den Ankauf überhaupt erst möglich gemacht haben und die sich mit uns gemeinsam über die öffentliche Präsentation der Gläser in der Ständigen Ausstellung freuen."
Dr. Uta Kumlehn, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Sammlungsleiterin Bildende Kunst bis 1850 und Angewandte Kunst, berichtet von der hohen Qualität der Stücke:
„Die neu erworbenen Gläser gehören zu den qualitätvollsten Zeugnissen der barocken Potsdamer Glaskunst. Sie dokumentieren eindrucksvoll das hohe handwerkliche und künstlerische Niveau der hiesigen Glashütten und spiegeln zugleich die höfische Repräsentationskultur ihrer Zeit wider. Mit diesen Erwerbungen konnten wir die Sammlung gezielt erweitern und wichtige Facetten der Potsdamer Glasgeschichte ergänzen.“