Vier Frauen: Sie haben Strukturen geschaffen, zum Leben und Arbeiten im schwer zerstörten Potsdam der Nachkriegszeit – doch ihre Namen sind bis heute kaum bekannt: Die Rede ist von Helga Kempa, Dr. Sophie Farber, Lotte Werkmeister und Dr. Brigitte Grell. Nun wird ihnen die dritte Staffel der Podcast-Reihe „Potsdamerinnen ins Licht“ gewidmet.
- Die vier Frauen
Helga Kempa – die Erzieherin hat das Kinderwochenheim an der Glienicker Brücke mit aufgebaut und jahrzehntelang geleitet.
Dr. Sophie Farber – die Orthopädin und Chirurgin, die sich im Oberlinkrankenhaus der Bekämpfung von Tuberkulose und Kinderlähmung verschrieb und neue Behandlungsmethoden entwickelte
Lotte Werkmeister – gelang es, in vier deutschen Staaten vor allem die melancholische Berlinerin zu verkörpern und den Kulturbund Brandenburg mit aufzubauen
Dr. Brigitte Grell – verteidigte als Journalistin und Protestantin ihren Glauben und die Freiheit des Christenmenschen gegen die Zumutungen der Diktatur.
AUFTAKTABEND am Freitag, 20.11.2026, 17 Uhr
Am Auftaktabend geben die Podcast-Autorinnen Stefanie Schuster und Jeanette Toussaint einen kleinen Ausblick auf die Frauen der Reihe und mit einigen der Zeitzeuginnen ins Gespräch kommen.
Hannes Wittenberg, stellv. Leiter des Potsdam Museum, skizziert kurz die Ausgangslage in Potsdam im Jahr 1945.
Im Anschluss des Abends wird eine filmische Bildschleife der vier Frauen am großen Fenster des Potsdam Museums angeschaltet, die ihre Porträts im wöchentlichen Wechsel fortan bis zum Jahresende über den Alten Markt zeigen.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
Reservierung unter: ONLINE | museumsservice@rathaus.postdam.de | 0331 289 6850
Zur Podcast-Staffel „Potsdamerinnen im (Wieder)Aufbau“
In der dritten Staffel erzählen die Kulturwissenschaftlerin Stefanie Schuster und die Ethnologin Jeanette Toussaint ihre Geschichten von Helga Kempa, Dr. Sophie Farber, Lotte Werkmeister und Dr. Brigitte Grell, die Potsdam nach 1945 in ganz unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen geprägt haben. Darin erschließen Stefanie Schuster und Jeanette Toussaint Quellen, sprechen mit Zeitzeugen – und werten die Spuren aus.
Ihre Biographien zeigen: Wiederaufbau bedeutete weit mehr, als Trümmer zu beseitigen und Häuser neu zu errichten. Es ging darum, Menschen zu versorgen, Gemeinschaft zu ermöglichen und eine Zukunft zu gestalten. Auf sehr unterschiedliche Arten haben die Frauen ihre Aufgaben bewältigt.
Der Podcast sind barrierefrei und kostenlos abrufbar unter: Podigee oder Spotify oder überall, wo es Podcasts gibt.
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Produziert werden sie von Stefanie Schuster (Mitten in Medien).
Die Reihe wird, wie bisher, gefördert von der Landeshauptstadt Potsdam, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Potsdam und der Gleichstellungsbeauftragten des Landes Brandenburg. Neu hinzu gekommen ist die Evangelische Frauenhilfestiftung.