Zum Auftakt geben die Podcast-Autorinnen Stefanie Schuster und Jeanette Toussaint ihren persönlichen Ausblick über die porträtierten Frauen: Helga Kempa, Dr. Sophie Farber, Lotte Werkmeister und Dr. Brigitte Grell – sie alle haben in den schwer zerstörten Jahren nach dem Krieg Strukturen für Leben und Arbeit in Potsdam geschaffen. Doch ihre Namen sind bis heute kaum bekannt.
Unter den Gästen des Abends werden die Zeitzeuginnen Carla Zemlin, ehemalige Patientin von Frau Dr. Farber, und Sabine Reinhold, Tochter von Helga Kempa sowie ihr Ehemann Gunter Reinhold erwartet.
Ein besonderes Highlight zum Abschluss:
Die Porträts der Frauen werden vom großen Fenster des Potsdam Museums über den Alten Markt strahlen – beginnend mit Helga Kempa. Jede Woche wechselt die Dargestellte und begleitet so die jeweilige Veröffentlichung der ihr zugehörigen Podcast-Episode.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
Reservierung unter: ONLINE | museumsservice@rathaus.postdam.de | 0331 289 6850
Hinweis: Die erste Episode wird schon vor dem 20.11. zu hören sein: Gesprächsgast Hannes Wittenberg, stellv. Direktor des Potsdam Museums, skizziert in dieser Folge die besondere Ausgangslage in Potsdam im Jahr 1945.
- Die vier Frauen
Helga Kempa – die Erzieherin hat das Kinderwochenheim an der Glienicker Brücke mit aufgebaut und jahrzehntelang geleitet.
Dr. Sophie Farber – die Orthopädin und Chirurgin, die sich im Oberlinkrankenhaus der Bekämpfung von Tuberkulose und Kinderlähmung verschrieb und neue Behandlungsmethoden entwickelte
Lotte Werkmeister – gelang es, in vier deutschen Staaten vor allem die melancholische Berlinerin zu verkörpern und den Kulturbund Brandenburg mit aufzubauen
Dr. Brigitte Grell – verteidigte als Journalistin und Protestantin ihren Glauben und die Freiheit des Christenmenschen gegen die Zumutungen der Diktatur.
Zur Podcast-Staffel „Potsdamerinnen im (Wieder)Aufbau“
In der dritten Staffel erzählen die Kulturwissenschaftlerin Stefanie Schuster und die Ethnologin Jeanette Toussaint ihre Geschichten von Helga Kempa, Dr. Sophie Farber, Lotte Werkmeister und Dr. Brigitte Grell, die Potsdam nach 1945 in ganz unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen geprägt haben. Darin erschließen Stefanie Schuster und Jeanette Toussaint Quellen, sprechen mit Zeitzeugen – und werten die Spuren aus.
Ihre Biographien zeigen: Wiederaufbau bedeutete weit mehr, als Trümmer zu beseitigen und Häuser neu zu errichten. Es ging darum, Menschen zu versorgen, Gemeinschaft zu ermöglichen und eine Zukunft zu gestalten. Auf sehr unterschiedliche Arten haben die Frauen ihre Aufgaben bewältigt.
Der Podcast sind barrierefrei und kostenlos abrufbar unter: Podigee oder Spotify oder überall, wo es Podcasts gibt.
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Produziert werden die Folgen von Stefanie Schuster (Mitten in Medien).
Die Reihe wird, wie bisher, gefördert von der Landeshauptstadt Potsdam, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Potsdam und der Gleichstellungsbeauftragten des Landes Brandenburg. Neu hinzu gekommen ist die Evangelische Frauenhilfestiftung.