Sammlungsaufruf

MEIN BRIEF AN POTSDAM: Potsdam Museum ruft zum Briefeschreiben auf

Mann schreibt
Mann schreibt
Foto: Pixabay

Das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte möchte persönliche Erinnerungen bewahren und sammelt Zeitzeugenberichte von Potsdamern und Potsdamerinnen.

Gerade jetzt, in der Corona-Zeit sind viele vorwiegend ältere Bürger unserer Stadt einsam und mangels Kontaktmöglichkeiten oft mit einer Rückschau ihres Lebens beschäftigt. Damit ihre Lebensgeschichten nicht verloren gehen, möchten das Museum vor allem die lebenserfahren Potsdamer*innen ermuntern zu schreiben. Das Potsdam Museum will damit an die Zeit früherer Briefkultur anknüpfen, als man sich noch Zeit nahm, in einem persönlichen, handschriftlichen Brief private Botschaften zu vermitteln

Schon seit längerem sammelt das Museum Geschichten und Erlebnisse von „Stadt-Zeugen“, die über geschichtliche Ereignisse in der Stadt Potsdam berichten können. Darüber hinaus sind ganz aktuell diejenigen besonders gefragt, die über den Bau der Berliner Mauer 1961 erzählen können. Aber auch weitere Themen aus Potsdams Geschichte und Gesellschaft sind von Interesse.

Wir bitten um die Zusendung von Papierbriefen. „Mein Brief an Potsdam“ heißt das Motto und wer Lust hat, ist aufgefordert, Papier und Stift in die Hand zu nehmen und einen Brief für oder über Potsdam aufzusetzen und an das Museum zu senden. Die Briefe werden zunächst im Museum gesammelt, als Zeitdokumente aus der Corona-Ära für künftige Generationen archiviert, aber auch in Auszügen veröffentlichet.


 

Adresse
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9
Stadt-Zeugen-Büro
14467 Potsdam
Deutschland