BERNHARD HEISIG. Menscheitsträume. Das malerische Spätwerk

09.09.2021 | Kuratorenführung

Foto:Michael Lüder
Foto:Michael Lüder
Foto:Michael Lüder
Öffentliche Führung

mit Museumsdirektorin Dr. Jutta Götzmann |
Bernhard Heisig – Vom Selbstbildnis zum künstlerischen Rollenspiel

Zwei Jahr nach dem Mauerfall und der deutschen Wiedervereinigung entschied sich Bernhard Heisig, der ausdrucksstarke Meister der Leipziger Schule, für einen Umzug ins havelländische Strodehne. Die Direktorin und Kuratorin Jutta Götzmann ermöglicht beim Rundgang durch die Ausstellung mit 48 Gemälden, Zeichnungen, Fotos und Filmmaterial einen sensiblen Blick auf das bis 2011 in Brandenburg entstandene Spätwerk. Sie begegnen Persönlichkeiten wie Friedrich II. und Theodor Fontane und tauchen in die Schönheit der Landschaft ein.
Zwei Themenräume, die sehr markant auf die Künstlerpersönlichkeit verweisen, stehen im Zentrum des gemeinsamen Rundgangs. Den Auftakt macht das Titelmotiv der Ausstellung, „Der Tod des Weißclowns“, das von der seelischen Zerrissenheit des Künstlers nach der politischen Wende zeugt.
Der thematische Bogen spannt sich bis zu den Selbstbildnissen, in denen Heisig mit sich und seiner Umwelt ringt.

Setzen auch Sie sich mit der Mentalität des Künstlers und seiner intensiven Bildwelt auseinander.
Der Rundgang beginnt um 18 Uhr und dauert ca. 45 Minuten.

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