23.10.2019 | 18 Uhr | Podiumsdiskussion | Прощай германия | Auf Wiedersehen Deutschland

Gespräch

Rund 2.500 Quadratkilometer der DDR waren als "sowjetisches Militärgebiet" deklariert. Abgeriegelt hinter Mauern und Zaunanlagen blieben die sowjetischen Soldaten für die Einheimischen mit wenigen Ausnahmen Fremde. Nachdem sich Helmut Kohl und Michael Gorbatschow im September 1990 über die Modalitäten geeinigt hatten, zogen mehr als eine halbe Million Soldaten, Offiziere und Zivilangestellte sowie deren Familien bis Ende August 1994 aus Deutschland ab. Es war die größte Truppenverschiebung der Geschichte. Wie genau verlief der Abzug? Was empfanden die russischen Soldaten, was die Bevölkerung? Wie wird erinnert? Viele Fragen sind bis heute nicht gestellt worden. Es diskutieren: Ausstellungskurator Hannes Wittenberg, Stellvertretender Direktor des Potsdam-Museums, Dr. Jörg Morré, Direktor des Deutsch-Russischen-Museums in Berlin -Karlshorst sowie Gedenkstättenleiterin Dr. Ines Reich. Der Eintritt ist frei.

Ort: Gedenk-und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

Eintritt: frei