Sonderführung im Stadtraum zur Sonderausstellung „Potsdam unter dem Roten Stern - Hinterlassenschaften der sowjetischen Besatzungsmacht 1945 bis 1994"

05.10.2019 | 14 Uhr | Sowjetische Spuren in der Berliner Vorstadt

Die Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt zwei nebeneinander stehende Männer auf einen Hof mit Tankstelle und Autorampe, einer davon in Uniform. Sie schauen gemeinsam in eine Zeitung, die der Nichtuniformierte hält.
Die Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt zwei nebeneinander stehende Männer auf einen Hof mit Tankstelle und Autorampe, einer davon in Uniform. Sie schauen gemeinsam in eine Zeitung, die der Nichtuniformierte hält.
Peter Herrmann, KGB-Fuhrpark, Berliner Straße, August 1994 © Potsdam Museum

Von der Glienicker Brücke bis zur Schiffbauergasse mit Dr. Volker Punzel

Treffpunkt: Haltestelle Glienicker Brücke

Als Symbol für den Kalten Krieg und die Maueröffnung von 1989 ist die Glienicker Brücke über Potsdam hinaus bekannt. Warum aber an der DDR-Staatsgrenze zu Westberlin auch ein sowjetischer Kontrollpunkt war und welche sowjetischen Einrichtungen sich in der Berliner Vorstadt befanden, berichtet bei einer Führung durch den Stadtraum der ausgewiesene Kenner der Stadtgeschichte Dr. Volker Punzel.

Zur Stadtgeschichte Potsdams zählen fast fünf Jahrzehnte, die durch die Präsenz sowjetischer bzw. russischer Truppen geprägt waren. Im Frühjahr 1945 wurde Potsdam im Rahmen der „Operation Berlin“ von sowjetischen Truppen eingenommen. Wenige Tage später endete der Zweite Weltkrieg in Europa. In diesem Jahr jährt sich der Abzug der russischen Soldaten aus Potsdam zum 25. Mal.
Sonderführung im Stadtraum zur Ausstellung „Potsdam unter dem Roten Stern – Hinterlassenschaften der sowjetischen Besatzungsmacht 1945 bis 1994″ in Kooperation mit Potsdam Marketing und Service GmbH

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