LICHT AN! Zur Geschichte der Potsdamer Straßenbeleuchtung

Sonderschau vom 9. Dezember 2025 bis 9. März 2026

Vor 50 Jahren erlosch in Babelsberg die letzte Gaslaterne. Damals nahm kaum jemand Notiz davon – und bis heute fällt die Straßenbeleuchtung meist erst dann auf, wenn sie ausfällt.

Unsere Sonderausstellung widmet sich diesen nächtlichen Wegbegleitern und führt durch mehrere Jahrhunderte: von den ersten spärlichen „Lichtern auf den Gassen“ bis hin zur elektrischen Moderne, die eine ganz neue Helligkeit in die Nacht brachte.

Straßenbeleuchtung – das ist ein Aspekt des Potsdamer Alltagslebens, der überraschend viele Facetten zeigt: etwa, wie Öllaternen einst Potsdamer Soldaten an der Flucht hinderten, wie Laternendiebe mit Landesverweis bestraft wurden oder wie riesige Kandelaber auf Wunsch des Kaisers die Lange Brücke schmückten.

Zu sehen sind originale Laternenmodelle wie das „Potsdamer Ei“, der „Koffer“ oder der „Kochtopf“.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte der Potsdamer Straßenbeleuchtung. Licht an in der dunklen Jahreszeit!

Eintritt frei.

BITTE BEACHTEN SIE:
Die Ausstellung ist leider nur zum Teil barrierefrei. Nicht alle Ausstellungsbereiche sind mit einem Rollstuhl zu erreichen.

Screenshot der PNN-Titelseite
© PM/PNN

Vor dem Museumseingang dient
eine magentafarbene Straßenlaterne
als Ausstellungswegweiser zur Sonderschau „Licht an!“. Die ungewöhnliche Knallfarbe, (...) soll nicht nur einen Kontrast zum gelblichen Licht herstellen, sondern „für offene Augen und Fragen sorgen,..." PNN, 11.12.25

Ein Kooperationsprojekt der Stadtbeleuchtung Potsdam GmbH und des Potsdam Museums.

Kuratiert wird die Sonderschau vom Potsdam-Kenner und Stadtführer Robert Leichsenring, der das Potsdam Museum in den letzten Jahren schon bei zahlreichen Ausstellungen unterstützt hat, wie etwa bei der Fotoschau „Potsdamer Linien“ oder den Fotoausstellungen in den Potsdamer Bahnhofspassagen.

Die historischen Bilder stammen aus der umfangreichen Fotosammlung des Postdam Museums.