Demokuratie

Abstrakte Tendenzen

Die Abstrakte Malerei beschreibt Tendenzen, in denen Gegenständlichkeit vermieden und auf Form, Farbe und Komposition reduziert wird. Wegbereiter dieser Kunstrichtung waren die Entwicklungen der Klassischen Moderne, vor allem der Impressionismus, Expressionismus, Kubismus und Fauvismus. Nach 1910 breitete sich die abstrakte Kunst rasant in Europa aus. Dennoch sind frühe Beispiele dieser in der Sammlung des Potsdam Museums nur spärlich vertreten. Allein Magda Langenstraß-Uhligs Figurenkomposition (Geburt Christi), das um 1919 entstanden ist, kann hier als Beispiel aus der ersten Hälfte des 20...» mehr

Informationen zum Projekt

Eine Sammlung – viele Perspektiven. Kunst im Dialog von 1900 bis heute Wir als Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte verstehen uns nicht allein als das Stadtmuseum Potsdams, sondern auch als ein Ort des Diskurses, des Austausches und der Begegnung. Die Ausstellung Eine Sammlung – viele Perspektiven. Kunst im Dialog von 1900 bis heute soll diesem Selbstverständnis in stärkerem Rahmen als bisher nachkommen und die Besucher*innen in den Prozess der Ausstellungsentwicklung aktiv miteinbeziehen. Wir möchten mit Ihnen gemeinsam unser Museum noch stärker in einen lebendigen Ort in Potsdams...» mehr

Potsdam

In der Stadt begegnen uns Straßen, Plätze, Häuser, Industriegebiete, Baustellen und Abrisshäuser sowie Menschen und Fahrzeuge – vielfältige Motive, die Künstler*innen zu unterschiedlichen Werken inspirieren. Das so entstandene Genre Stadtbild bildet in der Kunst das urbane Äquivalent zur Landschaftsdarstellung. Es unterteilt sich in Veduten, die das Ziel einer möglichst wirklichkeitsgetreuen Darstellung eines Stadtpanoramas suggerieren, Bilder, in denen Stadt und Land sich zur Stadtlandschaft verbinden und das urbane Interieur, welches einen kleinen Ausschnitt, meist einzelne oder wenige...» mehr

Natur

Das Sujet Landschaft erhält vom 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert einen Aufschwung. Mit zunehmender Industrialisierung und damit einhergehender Entfremdung des Menschen von der Natur stieg die Popularität der Landschaft als Sehnsuchts- und Rückzugsort. Auch zahlreiche Künstler*innen zieht es nach draußen: Mit dem Impressionismus und der industriellen Fertigung von Ölfarben in verschließbaren Tuben wird die Freiluftmalerei zunehmend beliebt. Die Werke entstehen nicht mehr im Atelier, sondern halten den Eindruck der Landschaften und der Stimmung, die sich mit Tages-, Jahreszeit und Wetter...» mehr

Innenräume

Sonnendurchflutete leere Räume, gute Stuben, dunkle Flure, wilde Kneipenabende, duftende Kaffeehäuser – wir alle kennen solche Innenräume und verbinden mit ihnen bestimmte Erinnerungen oder Emotionen. Das seit dem 17. Jahrhundert als eigenständige Bildgattung existierende Thema des Interieurs ging von den Niederlanden aus und wurde später vor allem in Nord- und Mitteleuropa ein bürgerlich oder höfisch geprägtes, beliebtes Sujet. Es werden Milieus dargestellt, die von der Arbeitswelt, der privaten, häuslichen Umgebung bis hin zu öffentlichen Innenräumen reichen. Auch die Menschen, die sich in...» mehr

Vom Naturalismus zum Realismus

Die menschliche Figur ist eines der grundlegenden Sujets der Malerei und ist dementsprechend auch in der Sammlung des Potsdam Museums vielfach vertreten. Zu sehen sind Personen verschiedenen Geschlechts, Alters und sozialer Schicht, Gruppendarstellungen, Zirkusartisten, Menschen in Alltagszenen, symbolische Figuren und Selbstbildnisse. Bereits seit der Mitte des 18. Jahrhunderts gewann das breiter werdende deutsche Bürgertum mit der Industriellen Revolution an Wohlstand und Einfluss. Im 19. Jahrhundert wurde das Bürgerliche zunehmend „bildwürdig“ und auch im frühen 20. Jahrhundert gab es ein...» mehr