Presse berichtet über neue Ausstellung PLATZ____FÜR NEUES? Visionen für den Alten Markt 1945-2025

rbb Radio3
Nikolaus Bernau war beim Presserundgang dabei und erzählt: "Es sind eine erstaunliche Fülle von wirklich großartigen Modellen zu sehen. [...] deswegen lohnt es sich alleine schon hinzufahren. Das Ganze wird dann bereichert durch sehr, sehr viele Fotografien [...] und auch eine große Anzahl von sehr interessanten Gemälden." (Nikolaus Bernau)
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Märkische Allgemeine Zeitung
"Wer Visionen hat, sollte ins Potsdam-Museum gehen. [...] Die Ausstellung thematisiert den zentralen Streit der Potsdamer Stadtentwicklung der vergangenen Jahrzehnte: Wie soll das alte Stadtzentrum nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut werden? [...]
Die beiden Kuratorinnen Wenke Nitz und Uta Kumlehn haben sich in Archive und Kunstsammlungen begeben, um die unterschiedlichen Antworten auf diese Frage zu bündeln. Das Ergebnis ist eine Chronologie des Streits um die Mitte Potsdams, erzählt anhand von Kunstwerken, Architekturentwürfen und 3-D-Modellen." (Peter Degener)

Potsdamer Neueste Nachrichten
"Die Ausstellung zeigt, wie groß die Träume waren. [...] Die Liebe zum Detail hat zum Teil etwas von sympathischer Zettelwirtschaft. Zitate, Fotos, Zeitungsartikel und sogar jenes Telegramm, mit dem 15 Ingenieure und Architekten des VEB Hochbau-Projektierung bei Wilhelm Pieck persönlich 1959 gegen die Sprengung der Garnisonkirchreste protestierten: Alles ist auf Reißbretter gepinnt. Nichts in der Ausstellung tut so, als wäre es für die Ewigkeit. Die aus heutiger Sicht teils irrwitzig pompös wirkenden Zukunftspläne der Vergangenheit hingegen schon. [...] „Platz für Neues?“ ist eine Ausstellung, die sehr aufwühlende Fragen ans Heute stellt, nicht nur auf der großen Kommentarfläche in freundlichem Minzgrün am Ausgang." (Lena Schneider)

rbb TV Kultur. Das Magazin
"Am Anfang dieser Ausstellung trifft man auf Scherben und Überbleibsel aus Glas und Porzellan – sie stehen für ein Inferno. [...] Sieben Wettbewerbe zu Gestaltung des Alten Marktes und Umgebung gibt es in DDR-Zeiten – umgesetzt wird kaum etwas. "Das eine ist der immerwährende Mangel an allem. Baumaterial, Geld, Arbeitskräfte. Und dann ist es auch der Stadtplanung der DDR geschuldet, die – Planwirtschaft! – durch die verschiedenen Ebenen der Hierarchie sich absichern muss. Bis hin zum ZK der SED wird darüber entschieden, wie Potsdam auszusehen hat." (Dr. Wenke Nitz)" (Steffen Prell)
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rbb Brandenburg Aktuell
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