KARL HAGEMEISTER »...das Licht, das ewig wechselt.« Landschaftsmalerei des deutschen Impressionismus

Teil 17 | Hagemeisters Pastelle

Gegen Ende der 1890er Jahre wandte sich Karl Hagemeister verstärkt der Pastellmalerei zu, welche seine Ölgemälde in Farbigkeit und Malweise maßgeblich beeinflussen sollte. Die Arbeit mit der matten Konsistenz der Pastellkreide erlaubte ein Verreiben der Farben ineinander sowie zartere Konturen – die dadurch entstandene Transparenz der dargestellten Motive verlieh ihnen eine gewisse Leichtigkeit, betonte die Flüchtigkeit der Momentdarstellung und ermöglichte eine differenzierte Darstellungweise der Lichteinflüsse. Im Erdgeschoss der Sonderausstellung widmen wir der Pastellmalerei Hagemeisters einen ganzen Raum. Dabei werden Werke aus der eigenen Sammlung mit Leihgaben aus Privatbesitz sowie aus dem Besitz des Museum Georg Schäfer ergänzt. Den Pastellen Hagemeisters werden Werke von Walter Leistikow oder Max Slevogt gegenübergestellt. Besonders beeindruckend ist dabei die kräftige  Farbigkeit, die von diesen Werken ausgeht.

 


 

Exponate

Karl Hagemeister, Winterlandschaft

Walter Leistikow, Marine