KARL HAGEMEISTER »...das Licht, das ewig wechselt.«

Teil 16 | Das heimliche Brandenburg in den Werken Karl Hagemeisters

Hagemeisters Heimat nahm in seinem Schaffen einen großen Raum ein -der Großteil seines Oeuvres wird von den Wäldern, Wiesen und Seen des westlichen Teils von Brandenburg eingenommen. Obwohl er auf zahlreichen Studienreisen mehrere Ecken Europas bereiste, besann er sich doch immer wieder auf seine Heimat zurück. Ab 1890 wählte er letztendlich ein zurückgezogenes Dasein im Havelland. Die genauen Beweggründe Hagemeisters, sich dauerhaft in seiner brandenburgischen Heimat niederzulassen und zu arbeiten, sind wohl zu einen in der bekannten und gewohnten Umgebung , zum anderen aber auch in der Fülle der Naturerscheinungen sowie der einhergehenden Stimmungen zu suchen. Die Landschaft inspirierte ihn zu einer Vielzahl an Bildern, ausgehend von den tonigen Gemälden seiner früheren Jahre bis zu den farbenprächtigen Pastellen, welche wir unserem nächsten Beitrag widmen möchten.

 

Exponate
©Privatbesitz, Fotos: Michael Lüder

Karl Hagemeister, Zwei Kähne am Seeufer

©Privatbesitz, Fotos: Michael Lüder

Karl Hagemeister, Bauerhaus bei Ferch