KARL HAGEMEISTER »...das Licht, das ewig wechselt.«

Teil 13 | Ton-in-Ton-Malerei

Foto: Stefan Gloede
Foto: Stefan Gloede
Foto: Stefan Gloede

Bei der Betrachtung von Hagemeisters Biographie scheinen die Einflussmomente der französischen Impressionisten auf den Künstler sehr zahlreich zu sein – bereits Friedrich Preller d.Ä. legte seinem Schüler nahe, die Sammlung Johann Meyers in Dresden zu besuchen, welche Werke von Camille Corot, Theodore Rousseau sowie Charles-François Daubigny beinhaltete. Weitere Arbeiten der drei Maler sah Hagemeister auch auf der Wiener Weltausstellung, die er mit seinem Freund Carl Schuch 1873 besuchte. Diese Eindrücke sollten nicht nur stilistisch, sondern auch bezüglich des Malkolorits Hagemeisters Werk nachhaltig beeinflussen. Inspiriert durch Barbizon sowie dem durch Schuch hergestellten Kontakt zum Leibl-Kreis begannen beide Freunde Mitte der 1870er Jahre „[…] aus dem Ton zu malen im Sinne von Leibl und Courbet.“ Auf Grundlage von Freilichtstudien der Natur sowie deren Atmosphäre entstanden skizzenhaftere und flächigere Naturdarstellungen seiner Heimat, welche zunächst durch erdige, dann durch leuchtende blaue und grüne Töne bestimmt wurden.
Besonders eindrücklich lässt sich dies unterem anderem bei der „Märkischen Landschaft“  beobachten, welches wir im Sockelgeschoss unserer Ausstellung präsentieren.

 

 

Exponate

Karl Hagemeister, Märkische Landschaft