Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Umkämpfte Wege der Moderne. Geschichten aus Potsdam und Babelsberg 1914-1945"

27.04.2019 | 14 Uhr | Vom Roten Kreuz zum Hakenkreuz - Führung über das Gelände des ehemaligen Präsidiums des DRK in Potsdam-Babelsberg 1937 bis 1945

Paul Wittig, Das Präsidial-Gebäude des DRK im Flaggenschmuck (Ausschnitt), April 1943, Paul Wittig/ DRK
Paul Wittig, Das Präsidial-Gebäude des DRK im Flaggenschmuck (Ausschnitt), April 1943, Paul Wittig/ DRK
Paul Wittig, Das Präsidial-Gebäude des DRK im Flaggenschmuck, April 1943(Ausschnitt), Paul Wittig/ DRK
Öffentliche Führung
Samstag, 27. April 2019 - 14:00

Referent Markus Wicke, Vorsitzender des Fördervereins des Potsdam-Museum e.V.

Treffpunkt: Südlicher Regionalbahnsteig Bahnhof Griebnitzsee

Die Geschichte des Preußischen und des Deutschen Roten Kreuzes ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts eng mit Potsdam Babelsberg verbunden. Aus einem Lager für Seuchenbaracken entwickelte sich bis zu den 1930er Jahren das DRK-Hauptlager, das im Zuge des Zweiten Weltkriegs die logistische Zentrale für das gesamte Deutsche Reich und die von Deutschland besetzten Gebiete wurde. Seit 1937 siedelte sich dort in Ergänzung dazu das DRK-Präsidium an, dessen Geschäftsführender Präsident Ernst Robert Grawitz gleichzeitig  als Reichsarzt SS für die unmenschlichen Verhältnisse in den Konzentrationslagern und die dort durchgeführten Menschenversuche verantwortlich war. Markus Wicke wird in seiner Führung die wechselvolle Geschichte des DRK-Geländes südlich des Bahnhofs Griebnitzsee nachzeichnen.