09.09. - 26.11.2017 | Mit Akribie ins Bild gesetzt - Malerei und Graphik von Heinrich Hintze 1800–1861

Samstag, 9. September 2017 - 10:00 bis Sonntag, 26. November 2017 - 18:00
Heinrich Hintze, Aussicht vom Krähenberg über Caputh nach Potsdam, Öl auf Leinwand © SPSG
Heinrich Hintze, Aussicht vom Krähenberg über Caputh nach Potsdam, Öl auf Leinwand © SPSG
Heinrich Hintze, Aussicht vom Krähenberg über Caputh nach Potsdam, Öl auf Leinwand © SPSG
Heinrich Hintze, Jägerhof in Glienicke, um 1830, Aquatintaradierung (Johann Baptist Hössel u. Friedrich August Schmidt nach Hintze) © Potsdam Museum, Foto: Michael Lüder
Heinrich Hintze, Jägerhof in Glienicke, um 1830, Aquatintaradierung (Johann Baptist Hössel u. Friedrich August Schmidt nach Hintze) © Potsdam Museum, Foto: Michael Lüder
Heinrich Hintze, Jägerhof in Glienicke, um 1830, Aquatintaradierung (Johann Baptist Hössel u. Friedrich August Schmidt nach Hintze) © Potsdam Museum, Foto: Michael Lüder
Heinrich Hintze, Schloss Glienicke, Aquatintaradierung (Johann Baptist Hössel nach Hintze) © Potsdam Museum, Foto: Michael Lüder, Foto: Michael Lüder
Heinrich Hintze, Schloss Glienicke, Aquatintaradierung (Johann Baptist Hössel nach Hintze) © Potsdam Museum, Foto: Michael Lüder, Foto: Michael Lüder
Heinrich Hintze, Schloss Glienicke, Aquatintaradierung (Johann Baptist Hössel nach Hintze) © Potsdam Museum, Foto: Michael Lüder, Foto: Michael Lüder

Hintze trat 1814 zusammen mit Eduard Gaertner als Malerlehrling in die Königliche Porzellanmanufaktur ein. Nach sechsjähriger Ausbildung ließ er sich beurlauben und ging auf Reisen, zuerst nach Mecklenburg, dann nach Salzburg und Tirol. Die von dort und von späteren Reisen mitgebrachten Skizzen setzte er mit größter Sorgfalt in Gemälde und Aquarelle um. Darstellungen mittelalterlicher Bauwerke fanden ebenso das Interesse König Friedrich Wilhelms III. wie seine Ansichten von Berliner Straßen und Plätzen. Auch Potsdam und seine Umgebung hielt Hintze in zahlreichen Darstellungen fest. Landschaftsausblicke waren für ihn dabei ebenso von Bedeutung wie die Architektur der Schlösser und ihrer Gärten. Nicht weniger als 71 Werke gelangten in die Aquarellsammlung Friedrich Wilhelms IV. und seiner Gemahlin Elisabeth. Hintzes Architektur-, Zimmer- und Landschaftsbilder sind Teil des historischen Gedächtnisses unserer Tage und werden deshalb immer wieder reproduziert. Sie fehlen auch in keiner Kunstgeschichte des Berliner Biedermeier. In einer größeren Auswahl sind sie bisher jedoch noch nie gezeigt worden.

Die Ausstellung im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte gibt nun einen ersten Überblick, in dem außer Gemälden und Aquarellen Studienblätter aus dem Nachlass, druckgraphische Arbeiten und Malereien auf Porzellan die Qualität und Breite seines Schaffens vor Augen führen. Neben zahlreichen Leihgaben wird die Graphische Sammlung der SPSG
46 Zeichnungen, Aquarelle und Druckgraphiken präsentieren; dazu kommen Gemälde mit wunderbaren Aussichten in die Havellandschaft. Auch aus den Beständen des KPM Archivs (Land Berlin) werden Arbeiten Hintzes vorgestellt.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog bei der Edition Fischer, Frankfurt am Main, gemeinsam herausgegeben von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und dem Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte. Erhältlich  zum Preis von 19,95 Euro in unserem Museumsshop.

Eine Kooperationsausstellung des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte und der SPSG                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Veranstaltungen

17.09.2017 | Kuratorenführung

Kuratorenführung durch die Ausstellung: Mit Akribie ins Bild gesetzt. Malerei und Graphik von Heinrich Hintze (1880 – 1861)
Referent: Gerd Bartoschek» mehr

Sonntag, 15. Oktober 2017 - 14:00

15.10.2017 | Öffentliche Führung

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung "mit Akribie ins Bild gesetzt. Malerei und Grafhik von Heinrich Hintze (1800-1861)
Referentin: Anke Stemmann, Potsdam Museum

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Donnerstag, 2. November 2017 - 18:00

02.11.2017 | Vortrag

Heinrich Hintze. Ein Künstlerleben im Berliner Biedermeier.
Referent: Gerd Bartoschek, Kurator der Ausstellung

 

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Mittwoch, 8. November 2017 - 14:00

08.11.2017 | SILVER SALON | Generation 60+

Führung durch die Sonderausstellung "Mit Akribie ins Bild gesetzt. Malerei und Grafik von Heinrich Hintze"» mehr