Skulpturenpfad entlang an der Havel vom Potsdam Museum zum Kulturquartier Schiffbauergasse

Walk of Modern Art

Lichtinstallation „Habulamond“ , Rainer Gottemeier, Foto: Tobias Koch | Beleuchtungszeit 10 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts    beleuchtet
Lichtinstallation „Habulamond“ , Rainer Gottemeier, Foto: Tobias Koch | Beleuchtungszeit 10 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts    beleuchtet
Lichtinstallation „Habulamond“ , Rainer Gottemeier, Foto: Tobias Koch | Beleuchtungszeit 10 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts
Dynamisches Raumzeichen II, Plastik von Otto Herbert Hajek (© VG Bild-Kunst Bonn 2015, Foto: Michael Lüder)
Dynamisches Raumzeichen II, Plastik von Otto Herbert Hajek (© VG Bild-Kunst Bonn 2015, Foto: Michael Lüder)
Dynamisches Raumzeichen II, Plastik von Otto Herbert Hajek (© VG Bild-Kunst Bonn 2015, Foto: Michael Lüder)

Der Potsdamer Skulpturenpfad entlang des Havelufers hat Zuwachs bekommen! Der "Walk of modern Art" ist um die Lichtinstallation „Habulamond“ des Potsdamer Künstlers Rainer Gottemeier erweitert worden. Die Lichtskulptur, welche immer von 10 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts erleuchtet, ist bereits das siebente Kunstwerk, das den Weg zwischen den Kunstquartieren Alter Markt und Schiffbauergasse attraktiver macht. Neun filigrane Lichtrahmen erzeugen in der Dunkelheit am Brückenbogen einen skulpturalen Lichtraum unter Einbeziehung der Wasseroberfläche. Der Widerschein der Lichtquader auf dem Wasser wirkt flüchtig, fragil, unstet. Genau diese Unstetigkeit aber macht die Faszination dieses Werkes, welches Natur, Architektur und Kunst auf wunderbare Weise vereint, aus. Das Potsdam Museum freut sich ganz besonders über das Ereignis, ziert doch bereits seit dem Friedrich-Jahr 2012 die Lichtinstallation von Rainer Gottemeier „Zwischen Zufall und Notwendigkeit“ das Mezzaningeschoss des Museums am neuen Standort im Alten Rathaus.

Mit dem Projekt „Walk of Modern Art“ soll die Einbeziehung von Bildender Kunst in städtische Freiräume wieder gestärkt werden. Der Skulpturenpfad verbindet daher den Kulturstandort Schiffbauergasse und das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte durch eine Abfolge von öffentlichen Standorten, die durch ihre individuellen Qualitäten vielfältige künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Thema „Weg, Wasser, Landschaft“ ermöglichen.

Die Standorte definieren durch ihre räumlichen Beziehungen die Größe der Objekte und ermöglichen auch das angrenzende Wasser als Installationsfläche. Die künstlerischen Objekte können temporär oder dauerhaft aufgestellt werden und ihre Realisierung lässt vielfältige Möglichkeiten der Beteiligung wie Patenschaften, Leihgaben, Wettbewerbe, Symposien, Schenkung oder Ankauf zu. Der breite konzeptionelle Ansatz ermöglicht so einen Dialog zwischen regionalen, überregionalen und internationalen künstlerischen Positionen. Zu den beteiligten Künstlern zählen u. a Jörg Plickat, Rudolf Valenta, Herbert Mehler und Armando. Im Oktober 2018 wurde der Pfad durch ein die Lichtinstallation Rainer Gottemeiers HABULAMOND  erweitert. Die Aufstellung zweier Bronzeskulpturen, der sogenannten „Berserker“ der Berliner Künstlerin Stella Hamberg ist in Vorbereitung.